EUROPTIMUS
DIE IDEE
Der Europäische
Erzieherbund
(Sektion Österreich) hat das Ziel, im Sinne einer positiven Euro
paerziehung die Vermittlung der
europäischen Idee an den Schulen und das gegenseitige
Verständnis und das
Zusammenleben der Jugend in Europa zu fördern. In
Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium
für Unterricht, Kunst und Kultur sowie der Vertretung der
Europäischen
Kommission in Österreich wurde zu diesem Zweck ein eigener
Preis, der EUROPTIMUS, entwickelt
und erstmals 1989 vergeben.
Dieser EUROPTIMUS
wird an Schulen verliehen, die durch aktuelle
spezifische Initiativen für das Schulleben, durch Projekte
oder Veranstaltungen
nachhaltig zu diesem Ziel der Vermittlung der
europäischen
Idee beitragen.
Im Hinblick auf die in letzter Zeit
gehäuft
feststellbaren Zweifel an der Bedeutung eines geeinten Europas und die wachsende Kritik an
Vorhaben der Europäischen Union sind besonders Einreichungen
gefragt, die zum politischen
Verständnis, zur Bewusstseinsbildung und zur Öffnung
junger Menschen für die Europaidee beitragen.
DIE
ANFORDERUNGEN
Neben Konzepten für die gesamte Schule wie
speziellen Schwerpunkten, Schulprofilen oder Schulprogrammen (nicht
bloß
Bezeichnungen wie Europaschule) können auch einzelne Projekte
oder Initiativen
eingereicht werden, die der Zielsetzung entsprechen.
Vorzulegen
ist dabei ein Bericht, eine
Dokumentation oder ein Print-
oder Medienprodukt, das über
das
durchgeführte Vorhaben informiert.
Kriterien für die Bewertung sind die Originalität, die didaktische
Qualität, die erzielten Wirkungen und
die Nachhaltigkeit der
Initiative.
DER
PREIS
Der Preis ist mit EURO 1.000,--
dotiert.
Die Ermittlung der Preisträger
erfolgt durch eine unabhängige Jury. Die Verleihung der Preise
findet jeweils
im Rahmen einer Forum Europa Veranstaltung durch die VertreterInnen
des EEB, des BMUKK und der Vertretung der Europäischen
Kommission in Österreich
statt.
Die nächste EUROPTIMUS-
Verleihung ist nach
Ausschreibung des Bundesministeriums
für Unterricht, Kunst und Kultur für 2010 vorgesehen.
Die Landessektionen haben,
-allenfalls
im Einvernehmen mit dem jeweiligen Landesschulrat- die Möglichkeit der Bundesgeschäftsstelle des
EEBÖ auf schriftlichem Wege
auszeichnungwürdige
Schulen zu benennen und
die vorgeschlagenen Schulen aufzufordern, ihre Kandidatur
mit
detaillierter Begründung und Auflistung der
europäischen Projekte und
Initiativen rechtzeitig im BMUKK einzureichen.